E-Learning für wen?
E-Learning Vorhaben bedürfen aufwändiger Planung. Die Produktion von digitalen Medien kostet Zeit und Geld. Damit bleibt E-Learning eine Domaine, die eher großen, finanzkräftigen Unternehmen mit entsprechenden Mitarbeiterzahlen vorbehaltenen ist.
Nun, das stimmt nicht ganz. Computerunterstütztes Lernen lässt sich mit überschaubaren finanziellen Mitteln auch in mittelständischen Betrieben und kleineren Organisationen realisieren. Angefangen von einfachen Podcasts für Außendienstmitarbeiter, können mediale Angebote je nach Bedarf zu Intranet- bzw. Internetlösungen ausgebaut werden. Die Palette an Software, die man hierfür einsetzen kann, ist reichhaltig und vielfach als kostenfreie OpenSource-Software erhältlich, s. folgender Artikel.
Open-Source rocks
Wissen verwalten, Informationen bereitstellen, Meinungen austauschen, für nahezu jeden Anspruch existieren heute leistungsfähige Open-Source-Anwendungen. Wikis, Foren, Messenger, Blogs, Groupware, Lernplattformen, Content-Management-Systeme. Die Frage ist oft nur: "Welche Software, welche Kombination und welche Tools erfüllen am besten die eigenen Anforderungen?" und "Mit welchen technischen Anforderungen, mit welchen Kosten muss ich rechnen?" Auch frei erhältliche Software verursacht Kosten bei der Implementierung und Pflege. Hier muss im Einzelfall untersucht und entschieden werden, ob der erwartete Nutzen, die Investition rechtfertigt.