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Content-Management

Content Management für wen?

CMS Backend
Die Vorteile eines Content-Management-Systems (CMS) zur Realisierung einer Webseite liegen auf der Hand. Ohne über spezielle Computerkenntnisse zu verfügen, kann der Webauftritt an jeder Stelle direkt über den Browser inhaltlich verändert bzw. erweitert werden. Der Umweg über einen Dienstleister fällt weg. Das ist schneller und spart Kosten.

Kann nicht jeder...

Stylesheet-Datei eines CMS
CMS Stylesheet

In einem CMS wird zunächst festgelegt, wie ein Webauftritt aussehen soll, welche Elemente an welchen Stellen erscheinen und wie diese funktionieren sollen. Für eine solche Aufgabe ist Fachwissen erforderlich. Man muss wissen, wie man Layout und Funktion von Webseiten im jeweils gewählten CMS technisch implementiert. Auch wenn die verschiedenen Systeme einige grundsätzlichen Gemeinsamkeiten aufweisen, unterscheiden sich deren sog. Templatemechanismen erheblich.

Kann jeder...

CMS Backend
CMS Artikel

Die inhaltliche Gestaltung des Webauftritts erfordert keine besonderen Kenntnisse. Als registrierter Autor meldet man sich über einen Browser im System an und gelangt so in den Autorenbereich (sog. Backend). Dort lassen sich alle Inhalte einer Webseite bequem über einen WYSIWYG-Editor bearbeiten und neue Inhalte erstellen. Manche CMS bieten den Autoren darüber hinaus verschiedene vorgefertigte Inhaltstypen, wie Tabellen, Download-Dateien, Formulare, Bildergalerien, etc.

TYPOlight rocks

Open-Source
ist ein ästhetisch ansprechend gestaltetes und verständlich aufgebautes Content-Management-System, das bislang von nur einem Autor, Leo Feyer, auf der Basis von PHP5/MySQL4 entwickelt wird. Wer dahinter aber nun ein Schmalspursystem vermutet, das den eigenen professionellen Ansprüchen kaum genügen dürfte, dem sei ein Blick in die Featureliste oder drei Minuten Aufenthalt im Backend einer Testinstallation empfohlen. Wer phpWCMS kennt, wird sich schnell zurecht finden. Wer Joomla! kennt, wird neidisch auf einige Features schauen, die man bislang schmerzlich vermisst.

TYPOlight bietet u.a. eine gruppenorientierte Benutzerverwaltung mit detailreicher Rechtevergabe. Es generiert standardmäßig suchmaschinenfreundliche URLs, W3C/WAI-konformen HTML-Code und tabellenfreies Design. Natürlich, Systeme, die hier nicht mithalten können, lassen sich in der Regel mit Komponenten von Drittherstellern bedarfsgerecht erweitern. Die Systemwartung kann dann aber aufwändig werden, vor allem, wenn man mehrere Systeme pflegt. Apropos: Systemaktualisierungen erledigt TYPOlight aus dem Backend heraus per Live-Update (Kosten: 9,90 EUR / Jahr). Und das sonstige Handling? Dank AJAX und sauberer Programmierung lässt sich überaus schnell und flüssig arbeiten. Eingabemasken laden nicht sämtliche Editiermöglichkeiten sondern besitzen Elemente, die bei Bedarf ausgeklappt werden. Für technisch weniger versierte Autoren sind die Art, Bilder zu integrieren sowie zahlreiche bereitgestellte Inhaltstypen wie z.B. Liste, sortierbare Tabelle, Bildergalerie oder das Akkordeon eine echte Hilfe. Lediglich die Erstellung und Nutzung von Templates ist nicht selbsterklärend. Profis, die Stylesheet-Dateien gerne direkt editieren, müssen sich daran gewöhnen, dass die Definitionen in der Datenbank gehalten werden. Dies hat aber auch Vorteile: So lassen sich bestimmte Definitionsblöcke, z.B. für den Font, zeitweise ausblenden, ohne dass die Einstellungen verloren gehen.

Fazit: Wer viel mit CM-Systemen arbeitet, wird die Handhabung von TYPOlight schnell zu schätzen wissen. Die etablierten Content-Management-Systeme werden sich, zumindest in einigen Punkten, am Noch-Newcomer TYPOlight, messen lassen müssen. Man darf gespannt sein, wie sich die Szene weiter entwickelt.